Förderprojekte

SAB-Projekte

Tabelle 1: Überblick über die Gene, deren kodierende Regionen komplett oder partiell für die Detektion von SNV, Insertionen, Deletionen, InDels und Copynumber Variant (CNVs) analysiert werden.

Förderung im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (GRW). Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

Entwicklung eines NGS-basierten Tests zur Charakterisierung des Mikrobioms bei Plattenepithelkarzinomen der Mundhöhle

Fördergeber

Sächsische Aufbaubank – Förderbank (SAB)


Die Zuwendung wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und aus Steuermitteln auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes zur Verfügung gestellt

Förderkennzeichen

FuE 100688073

Laufzeit

01.10.2023–30.04.2026

Abstract

Das Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines NGS-basierten Tests zur Charakterisierung des Mikrobioms bei Plattenepithelkarzinomen der Mundhöhle und des Rachenraums und dessen Assoziation zu einem Rezidiv.


Dieser Test soll Ärzte unterstützen, die Wahrscheinlichkeit eines Plattenepithel-karzinomrezidivs im Kopf-Hals-Bereich abzuschätzen und eine individuelle Therapieentscheidung hinsichtlich der Vor- und Nachsorge zu treffen. So sollen unnötige Therapien vermieden und letztlich sowohl der Patient als auch das Gesundheitssystem entlastet werden.
Aufgrund der häufigen Rezidive und der späten Entdeckung liegt die 5-Jahres-Überlebensrate bei 50 %. Unsere Motivation liegt in der Steigerung der Lebensqualität sowie der Verbesserung des Gesamtüberlebens von Patienten mit Plattenepithelkarzinomen des Kopf-Hals-Bereichs.

Um das Vorhaben zu verwirklichen und in die klinische Routine zu integrieren, soll eine Kooperation zwischen der PathoNext GmbH und der Klinik für Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie sowie des Instituts für Pathologie des Universitätsklinikums Leipzig AöR entstehen. Das Institut für Pathologie des Universitätsklinikums Leipzig AöR und die Klinik für Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie werden uns mit Proben und klinischen Informationen unterstützen und die PathoNext GmbH wird für die Probenanalyse und Testentwicklung und -validierung zuständig sein.

Die Inzidenz für Plattenepithelkarzinome des Kopf-Hals-Bereichs liegt allein für Deutschland bei ca. 15.000 pro Jahr und die 5-Jahres-Prävalenz umfasst ca. 46.000 Patienten. Die Therapie von Plattenepithelkarzinomen des Kopf-Hals-Bereiches ist vergleichsweise kostenintensiv, was insbesondere auf die hohe Rezidivrate mit wiederholt notwendigen operativen Maßnahmen mit häufig anschließender intensivmedizinischer Betreuung zurückzuführen ist.

Der PathoNext verhilft dieses Projekt zu einer Erweiterung des diagnostischen Portfolios mit einem Alleinstellungmerkmal und trägt damit zum weiteren Firmenwachstum bei.

PharmocogenOmics for minimized Risk and better Efficacy in Children on high-dose
Steroid Treat-ment (PhORECaST)

Fördergeber

Sächsische Aufbaubank – Förderbank (SAB)


Die Zuwendung wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und aus Steuermitteln auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes zur Verfügung gestellt.

Förderkennzeichen

 EFRE - FuE Verbundprojektförderung 100791323

Laufzeit

 01.04.2026-31.03.2029

Abstract

The incidence of paediatric immune-mediated diseases is increasing globally, with a notably younger age of onset (1,2). High-dose glucocorticoids (GC) remain the most accessible and commonly used anti-inflammatory treatment for these conditions. However, evidence-based guidance for pulse GC therapy is limited, particularly regarding the optimal dosage and duration, and the ability to predict patient responsiveness and toxicity (3,4). Moreover, epigenetic, metabolic, and immunological sequelae of high-dose GC in children remain poorly understood (5,6).


In this EP PerMed project, we propose a multi-centre, multi-omics study to compare the clinical efficacy and long-term outcomes of a 3-day vs. 5-day pulse of high-dose GC in children with acute immune-mediated disorders. We will collect data at three timepoints: (I) baseline, (II) 3-days after first GC pulse, and (III) at 3-month follow-up. We will link clinical, conventional laboratory, patient-reported outcomes (PROs), and genomic information with systems-level analyses of transcriptomic, proteomic, metabolic, and epigenetic changes. The goal is to identify biomarkers that predict individual response and risk of toxicity, and to lay the groundwork for evidence-based treatment algorithms integrating alternative targeted therapies when GC is likely to be ineffective or harmful. This project is a collaboration between paediatric specialists, immunologists, systems biologists, patient representatives (KOURIR), and bioethicists. We anticipate delivering a robust predictive framework and guidelines that can be rapidly translated into clinical practice, thereby personalizing treatment approaches for acutely ill children with immune-mediated diseases.


Tabelle 1: Überblick über die Gene, deren kodierende Regionen komplett oder partiell für die Detektion von SNV, Insertionen, Deletionen, InDels und Copynumber Variant (CNVs) analysiert werden.